So funktioniert es
Die Spitze des Ultraschallinstruments schwingt viele tausend Mal pro Sekunde. Berührt sie den Zahnstein, sprengt sie ihn in kleine Stücke ab, ohne die Zahnoberfläche zu verletzen. Gleichzeitig spült ein feiner Wasserstrahl die gelösten Beläge weg und kühlt die Stelle. Die Schwingungen erzeugen im Wasser außerdem winzige Bläschen, die Bakterien auch in der Tiefe der Tasche lösen. Feine Handinstrumente ergänzen die Reinigung dort, wo besondere Sorgfalt gefragt ist.
Wann wir Ultraschall einsetzen
- bei der professionellen Zahnreinigung zum Entfernen von Zahnstein
- bei der Parodontitisbehandlung zur Reinigung der Zahnfleischtaschen und Wurzeloberflächen
- in der Parodontitis-Nachsorge
- bei der Reinigung von Implantaten mit speziellen, kunststoffbeschichteten Aufsätzen
Was das für Sie bedeutet
- Schonender. Weniger Druck, weniger Kratzen, weniger Reizung des Zahnfleischs als bei rein manueller Reinigung.
- Gründlicher. Auch harte, festsitzende Beläge und Bereiche unter dem Zahnfleischrand werden erreicht.
- Schneller. Die Reinigung dauert kürzer, gut für alle, die nicht gern lange im Stuhl sitzen.
- Angenehmer. Viele Patienten empfinden die Vibration als weniger unangenehm als das Schaben. Bei empfindlichen Zahnhälsen passen wir Intensität und Wassertemperatur an, oder betäuben die Stelle, wenn Sie es möchten.
Wer einen Herzschrittmacher trägt, sagt uns das bitte vorab; je nach Gerätetyp weichen wir dann auf andere Instrumente aus.